

E10 kommt: Nach einer neuen EU-Richtlinie wurde der Alkohol-Anteil im Sprit von bisher 5 Prozent auf 10 Prozent bis Ende 2010 angehoben. Im Rahmen einer Selbstverpflichtung hat es sich Daimler als einer der ersten Automobilhersteller zum Ziel gesetzt, bei seinen Fahrzeugen die technischen Voraussetzungen für eine erhöhte Beimischung von Biokraftstoffen zu schaffen.
Die meisten Mercedes-Benz Ottomotoren sind für E10 geeignet – mit wenigen Ausnahmen. Eine Liste der Fahrzeuge von Mercedes-Benz, die nicht für E10 geeignet sind, finden Sie hier (PDF, 74 KB). Doch keine Sorge: In jedem Fall sind die Zapfsäulen deutlich mit der Bezeichnung E10 gekennzeichnet, sodass Fehlbetankungen vermieden werden können.
Die Einführung von E10-Kraftstoff wurde zunächst kontrovers diskutiert, da die Verbraucher unzureichend informiert wurden – und somit verunsichert waren. So kam es zunächst zum Stopp des Umstellungsprozesses, bei dem bisher 7.000 von 15.000 Tankstellen umgerüstet wurden. Die Regierung will nun aber an der E10-Einführung festhalten und auf eine bessere Information der Verbraucher setzen.
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