Mit diesem Schritt bestätigt die WAS-Gruppe ihre Marktführerschaft und erweitert ihre internationale Präsenz in einem konsolidierenden Markt. BAUS ist ein spezialisierter Hersteller von maßgefertigten Rettungsfahrzeugen auf Basis von Kastenwagen oder eigenen Kofferaufbauten. Aufgrund der räumlichen Nähe der beiden Fertigungsstandorte in Polen bündelt die Übernahme die Kompetenzen beider Werke und schafft zusätzliche Kapazitäten, um den wachsenden Bedarf an Spezialfahrzeugen für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben effizient zu bedienen. Mit BAUS erweitert LUEG das Portfolio um jegliche individuellen Auf- und Umbauten im Bereich der Sonderfahrzeuge, insbesondere im Ambulanzfahrzeug-Segment.
Bedarf an Spezialfahrzeugen steigt weltweit
Weltweit steigt der Bedarf an Spezialfahrzeugen kontinuierlich. Ursachen hierfür sind unter anderem häufigere Großschadenlagen, die sinkende Klinikdichte sowie staatliche Investitionen in die innere und äußere Sicherheit. „Die Übernahme von BAUS ist ein strategischer Meilenstein für die LUEG Gruppe“, erklärt Vorstandssprecher Martijn Storm. „Wir festigen unsere Strukturen und bauen unsere Marktführerschaft konsequent weiter aus. Für unsere Kunden bedeutet das ein breites Produkt-Portfolio, zuverlässige Lieferfähigkeit und eine gestärkte internationale Präsenz.“
Die WAS-Gruppe beschäftigt rund 900 Mitarbeitende, betreibt fünf Tochtergesellschaften und produziert jährlich ca. 2.000 Fahrzeuge. BAUS fertigt mit über 300 Mitarbeitenden jährlich mehr als 500 Fahrzeuge und liefert, ebenso wie WAS, in zahlreiche Länder wie Großbritannien, China und Singapur. Beide Marken werden nach der Übernahme eigenständig weitergeführt, und Franz-Josef Baus wird die Integration beratend begleiten, um Kontinuität und Qualität sicherzustellen.