LUEG Classic Blog

Autos & Kultur

von Christian Nikolai

Manchmal bringt man es auf den Punkt statt auf den Accent. Und schon liegt die schönste Flaniermeile mitten in Essen und hört auf den profanen Namen Rüttenscheider Straße. Doch dort startet und beginnt am Samstag, den 21.04.2018 eine der schönsten Ausfahrten des Frühlings: Die Tour de Rü. LUEG Classic ist auch mit zwei der 139 Fahrzeuge dabei. Bei strahlendem Wetter ein lohnendes Ziel für alle, die das rollende Kulturgut in Augenschein wollen, ohne ihr eigenes Wohl aus den Augen zu verlieren.

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von Carl Christian Jancke

Hubraum ist nur durch Hubraum zu ersetzen. Dafür spricht die sportlichste S-Klasse aller Zeiten: der 300 SEL 6.3 mit dem aus dem 600 entliehenen 6,3 Liter Achtzylinder, die das Auto zur ersten Sportlimousine Deutschlands gemacht hat. Ein Fahrbericht.

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von Carl Christian Jancke

Christian Nikolai ist ganz zufrieden mit dem Ergebnis der Technoclassica in Essen. “Ich habe immerhin ein Drittel meiner Ausstellungsstücke verkaufen können.” Der silberne Mercedes SLK fand einen Käufer. Und das entsprach genau dem nunmehr mehrjährigen Trend, dass jüngere Autos verstärkt in den Focus rücken.

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von Christian Nikolai

Jüngere automobile Klassiker erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Es ist im Moment das einzige Marktsegment, in dem die Preise steigen. Grund genug für LUEG Classic, vor allen Dingen “Emerging Classics” auf Deutschlands größter Messe für historische Automobile zu präsentieren. Da die Technoclassica vom 21.- 25. März wie immer in Essen stattfindet, haben wir hier ohnehin ein Heimspiel.

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von Christian Nikolai

Vom Stehen wird der Klassiker nicht besser. Gummis werden spröde, ein wenig setzt sich der Rost an, die Batterie entlädt sich. Deshalb ist es gut, sich zu vergewissern, dass alle Schrauben angezogen, alle Flüssigkeiten ausreichend und die Reifen genug Luft haben. LUEG Classic macht gerne einen Frühlingscheck für Sie, damit Sie schnell in die erste Wochenendausfahrt starten können.

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von Carl Christian Jancke

von CARL CHRISTIAN JANCKE Mercedes-Benz feiert die Einführung des Beifahrer-Airbags in der S-Klasse (W-126) vor dreißig Jahren. Das war das vorläufige Ende des Handschuhfachs. 10 Jahre später wird in der frisch vorgestellten E-Klasse der Window-Bag eingeführt. Seither wimmelt es in jedem modernen Auto nur so vor Luftsäcken, die im Falle eines Unfalls die Insassen mit einem kleinen Knall vor größerem Schaden schützen.  Und das ist gut so. Und doch ist die Verbreitung der Technologie für den Freund klassischer Automobile nicht nur die helle Freude. 

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von Christian Nikolai

Lueg ist älter als die Daimler AG. Das liegt daran, dass man hier schon Kutschen und Karossen baute, als das Automobil noch gar nicht erfunden war. Die Produktion endete mit dem ersten Nachkriegskombi, der als Liefer- und Krankenwagen zum Einsatz kam. Die “selbsttragende Karosserie” war das technologische Ende des anspruchsvollen Karosseriebaus.

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von Christian Nikolai

In den Siebziger Jahren fuhr man eine Limousine. Vier Türen und ein ordentlicher Kofferraum zeigten, dass man wer war. An der Spitze der Imageskala stand Mercedes. Und die Mittelklasse wurde nicht verkauft sondern mit langen Lieferfristen verteilt. Trotzdem geht die Nobelmarke mit dem Stern 1978 mit einem Handwerkerauto an den Start: Doch das T-Modell war gar nicht für den europäischen Markt gedacht. In den USA waren damals “Station Wagons” groß in Mode.

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von Christian Nikolai

Wenn das Leder eines Oldtimers leichte Falten wirft, die Türen beim Zuschlagen ein wenig knarren oder der Kunststoff an der ein oder anderen Stelle leicht verblichen wirkt, nennt man das Patina. Doch wenn bei einem “nur 20” Jahre alten SLK die rote Innenraumausstattung ein paar Macken hat, sollte man die Gebrauchsspuren einfach beseitigen.

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von Marcus Vogel

Der Motor ist das Herz jedes Automobils. Ohne ihn bleibt die Karosse bestenfalls eine wenig brauchbare Skulptur. Denn ein Auto will man nicht nur ansehen, sondern vor allen Dingen fahren. Beim Referenzobjekt wollte LUEG classic auch zeigen, was mit zeitgenössischen Tuning zu machen ist, wenn man einen 230 SL etwa auf die Leistung der damals werksgetunten Boehringer-Pagode bringen will.

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von Carl Christian Jancke

Die “Pagode”, der Mercedes 230-280 SL der sechziger Jahre ersetzte gleich zwei Autos die widersprüchlicher nicht sein konnten. Und fand wegen seiner zierlichen Form nicht sofort Anklang. Bis Eugen Boehringer damit 1963 die Rallye Spa-Sofia-Lüttich gewann.

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von Carl Christian Jancke

1968 geht das Zeitalter des Gelsenkirchener Barocks mit den Studentenrevolten endgültig zu Ende. Den Vater des Wirtschaftswunders Ludwig Erhard (“Wohlstand für alle”) hat die erste “GroKo” 1967 nach Hause geschickt und Mercedes präsentiert den Strich-Acht: Ein modernes, sachlich-schlichtes Design, unter dessen Blech sich ganz unterschiedliche Technik befindet. Vom 55-PS-Diesel bis zum 185 PS starken Reihensechszylinder verleihen schon die Motoren dem Auto ganz unterschiedliche Charaktere.

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von Carl Christian Jancke

Mit über acht Prozent steigen die Preise klassischer Mercedes schneller wie in jedem anderen Marktsegment und bewegen sich im langjährigen Mittel. Diese Entwicklung ist den “Emerging Classics”, die seit Anfang der siebziger Jahre gebaut wurden, zuzuschreiben. Die haben sogar zweistellig zugelegt. Ein 450 SEL 6.9 durchbrach etwa erstmals die 100.000 Euro-Marke. Das weist der Mercedes-Benz Classic-Index by HAGI und die HAGI Index Familie der Historic Automobile Group International aus. Alle anderen Marken legten nur um rund 1,6 Prozent zu.

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von Carl Christian Jancke

“In Deutschland gibt es keine Auktionskultur” sagte mir einst eine Mitarbeiterin eines Auktionshauses. Die Deutschen wollen probefahren. Doch wenn der Hammer fällt, gilt, gekauft wie besichtigt. Die Insolvenz des deutschen Auktionators Auktionata scheint diese Aussage zu bestätigen. Deshalb sind Auktionen trotz der ganzen Show vielleicht eher was für Experten. Traditionell beginnt in Scottsdale, Arizona die Saison. Letztes Jahr wurden insgesamt 2.900 Autos für insgesamt 260 Mio. Euro versteigert.

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von Christian Nikolai

Unter den Anhängern klassischer Automobile tobt ein Glaubenskrieg. Schenkt man dem Auto ein neues Leben, in dem man es perfekt restauriert? Oder raubt man ihm die Seele, wenn man jede Falte auf dem Ledersitz beseitigt.

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von Christian Nikolai

Der Zahn der Zeit neigt an jedem Auto. Und das tut er nicht ganz rückstandsfrei. Gerade an den verborgenen Stellen wuchern Dreck und Rückstände. Und das sieht auch im Motorraum und im Radkasten nicht schön aus. Mit Trockeneis lässt sich der Schmodder vollständig entfernen, die behandelten Teile und Stellen erstrahlen wie neu.

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von Christian Nikolai
von Marcus Vogel

Blech reden ist im Volksmund Synonym für inhaltsleeres, wertlose Gequatsche. Bei der Restaurierung eines klassischen Automobils ist der Karosseriebau dagegen der Anfang von allem. Blech ist nicht alles. Aber ohne Blech ist alles nichts.

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von Carl Christian Jancke

1971 gelang einem knallroten Mercedes 300 SEL 6,8 AMG völlig überraschend der zweite Platz und ein Klassensieg bei den 24 Stunden im legendären, belgischen Spa. Das von den Herren Melcher und Aufrecht aus Großaspach gegründete Ingenieurbüro war die Keimzelle des Motorsport-Tuning-Unternehmens AMG. Das macht mit seinen selbst entwickelten Sportwagen vom Typ GT mittlerweile der Porsche AG Konkurrenz. Die von AMG verfeinerten Modelle aus den früheren Jahren haben sich längst zum Klassiker entwickelt und werden sich bald auch im Portfolio von LUEG Classic finden.

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von Christian Nikolai

Bei Klassiker-Preisen gibt es eine eherne Regel: Cabrios sind teurer als Coupés und Coupés teurer als Limousinen. Mittlerweile sind sogar seltene T-Modelle teurer als viertürige Autos mit Stufenheck. Das liegt aber daran, dass auch die 123iger und 24er im harten Alltagseinsatz z.B. bei Handwerkern solange in Diensten standen, bis der Weg auf den Schrottplatz unumgänglich war. Das Coupé ist manchmal auch die edlere Alternative, die Limousine weist den Vorteil auf, dass auch Familie und Freunde auf der Rückbank bequem mitfahren können. Und mancher Mercedes-Viertürer ist sogar leistungsstärker als das entsprechende Coupé.

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von Christian Nikolai

Früh aufstehen mussten die Franzosen Michel Bianco und Jan Loup Pellecuer, die den 190 SL bei der Mille Miglia einfach nur als Mercedes ohne Typbezeichnung gemeldet hatten. Die Startzeit (03.47 Uhr morgens) konnten sie schlecht vergessen, denn die war als Startnummer 347 auf die Tür gemalt. Für alle die einen 190 SL aus dem Jahrgang 1956 besitzen, ein Segen.

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von Christian Nikolai

Viersitzige Cabrios haben bei Mercedes-Benz eine lange Tradition. Besonders im Zeitalter der Rahmenwagen, als es statt einer selbsttragenden Karosserie schwere Holz- oder Stahlrahmen gab, auf die das Blechkleid montiert wurden, ließen sich leicht unzählige Karosserien - auch von externen Anbietern - realisieren. Übrigens war ein entsprechendes Angebot der Ursprung der Fahrzeugwerke LUEG AG. Doch vermeintliche Sicherheitsbedenken führten dazu, dass mit dem 280 SE 3.5 1971 das vorerst letzte viersitzige Cabrio beim “Daimler” vom Band lief. Es sollte 20 Jahre dauern, bis auf der IAA in Frankfurt 1991 dem 300 CE 24 V wieder eines auf dem Mercedes-Stand zu sehen war.

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von Christian Nikolai

Dreißig Jahre muss ein Automobil mindestens alt sein, um die Segnungen des H-Kennzeichens zu empfangen, wenn es sich in einem ordentlichen und erhaltungswürdigen Zustand befindet. Höchstens 7.000 Eigner zweier besonders exklusiver Mercedes-Benz kommen nun auch sukzessive in den Genuss einer günstigen Versicherungsprämie und einer pauschalierten KfZ.-Steuer. Wer einen 560 SE oder 190 E 2.5-16 sucht, der braucht Geduld. LUEG Classic kann dabei helfen.

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von Carl Christian Jancke

Seit 1954 baut Mercedes-Benz Fahrzeuge mit dem Kürzel SL, das ursprünglich für “Super Leicht” stand. Irgendwann wurde jedes Modell zum Symbol seiner Epoche. Auf einer traumhaften Ausfahrt durch die Provence hatten wir die Gelegenheit, zu prüfen, ob die “Pagode” aus den Sechzigern oder der von 1972-89 gebaute “R-107” besser zu uns passt. In jedem Fall ist so eine Tour mit bereit gestellten Autos eine gute Gelegenheit, herauszufinden, ob einem die Fahrt mit klassischen Automobilen Spaß macht. Was für eine Frage.

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von Christian Nikolai

Seit 1996 gibt es wieder einen “kleinen Roadster” aus dem Hause Mercedes-Benz. Den SLK, der nur einen Bruchteil des großen Touren-Roadster SL kostete. Der kompakte Sportler verspricht noch viel Spass für wenig Geld. Grund genug für LUEG-Classic die SLK-Klasse ins Portfolio zu nehmen und aus einem Gebrauchtwagen und Alltagsauto einen jungen Klassiker mit viel Potential zu machen. Das  silberne Exemplar durchläuft bei uns gerade einen Klassik-Check.

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von Carl Christian Jancke

Automobile Klassiker sind nicht für die Garage bestimmt. Wenn man sie fährt, bescheren sie besondere Erlebnisse. Rallyes machen daraus ein Gemeinschaftserlebnis. Und wenn es rund um die Kitzbühler Alpen geht, wird es spektakulär. Dabei muss man in Kauf nehmen, dass nicht immer die Sonne scheint. Das Cabrio-Dach des 280 SE 3.5 lässt sich erfreulicherweise genauso schnell öffnen wie schließen wie sich das Wetter ändert. Da kann man jeden Sonnenstrahl ausnutzen.

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von Marcus Vogel

Die Kenner automobiler Klassiker sind sich einig: Patina verleiht einem Auto eine Seele, macht seine Geschichte sicht- und fühlbar und steigert seinen Wert. Doch manchmal verdeckt der Schimmel nur die Tatsache, dass der “Garagenfund” keine Substanz mehr hat. Dann ist es der richtige Weg, aus einer Ruine einen neuwertigen Wagen zu machen. Das kostet allerdings viel Zeit und Geld.

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von Carl Christian Jancke

Seit 2012 ermittelt die Historic Autogroup International monatlich den Mercedes Benz Classic Index, der die Wertveränderung der Marke anhand von 33 repräsentativ ausgewählten Modellen von den frühen Vorkriegsmodellen bis zu den “emerging Classics aus siebziger, achtziger und neunziger Jahren misst. Insgesamt werden die Preise realer Verkäufe von 49 unterschiedlichen Modellen aus 90 Jahren gemessen.

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von Christian Nikolai

Klassische Automobile sind üblicherweise 30 Jahre alt und verbreiten die Anmut der Vergangenheit. Wer sich hinters Steuer setzt, erwartet dünne große Lenkräder, hakelige Schaltungen und gediegene Sitzmöbel, auf denen man in den Kurven hin- und herrutscht. Dafür erntet man bewundernde Blicke der Passanten.

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von Christian Nikolai

Je älter ein Auto wird, desto weniger ist es wert. Das mag stimmen. Doch irgendwann dreht sich der Wind und die Preisentwicklung nimmt - zunächst auf niedrigem Niveau - an Fahrt auf. Das trifft besonders auf viele Mercedes zu. Deshalb hat LUEG Classic viele Eigentümer von angehenden Klassikern eingeladen, ihre Fahrzeuge durch die Dekra bewerten zu lassen. Ein technischer Check durch unsere erfahrenen Techniker gehörte auch dazu. So konnten die Eigentümer erkennen, wie sie die Substanz ihres Klassikers erhalten oder verbessern können.

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