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Mercedes-Benz Arocs: Die neue Kraft am Bau

So breit gefächert war das Angebot an schweren Nutzfahrzeugen von Mercedes-Benz noch nie: Mit dem Arocs geht der dritte schwere Mercedes-Benz Spezialist ins Rennen - nach dem Actros im Fernverkehr und dem Antos im schweren Verteilerverkehr. Der Arocs deckt nun das schwere Baustellen-Segment ab und passt so maßgeschneidert zu den heutigen Anforderungen im Nutzfahrzeugsektor.

Ob als Kipper, Allradkipper, Betonmischer, Sattelzugmaschinen und Pritschenfahrgestelle, den Arocs gibt es als zwei-, drei- und vierachsige Fahrzeuge in 16 Leistungsstufen von 175 kW (238 PS) bis 460 kW (625 PS). Trotz aufwändiger Euro VI-Technologie ist der neue Arocs sparsamer unterwegs als sein Vorgänger - und punktet so auch in Sachen Total Cost of Ownership, also Lkw-Gesamtbetriebskosten.

Neben maximaler Umweltfreundlichkeit dank Euro VI zeichnet sich der Arocs als schwerer Baustellen-Lkw durch drei herausragende Eigenschaften aus: Kraft, Effizienz und Robustheit. Mit dem neuen Arocs werden Transportaufgaben im Baugewerbe effizienter denn je durchgeführt. Um diesem Anspruch auch bei nutzlastsensiblen Einsätzen unter schwersten Bedingungen noch besser gerecht zu werden, wurden der Arocs Loader und der Arocs Grounder entwickelt - der Loader bietet die leichtesten nutzlastoptimierten Sattelzugmaschinen im Bauverkehr und Betonmischer, der Grounder ist besonders stabil für extreme Einsätze, zum Beispiel im Steinbruch.

Die gesamte Arocs-Baufahrzeugfamilie ist für alle Einsatzfälle spezialisiert. So sind etwa auch die so genannten „Straßenroller“, also zweiachsige Sattelzugmaschinen mit angetriebener Hinterachse (4x2), keine Actros-Varianten, sondern eigenständige Fahrzeugtypen. Viele Spezialisten innerhalb der breit aufgestellten Arocs-Familie sind Varianten, die es bisher nur als nachträglichen Sonderumbau gab. Die Vierachser laufen jetzt mit einer Vorder- und drei Hinterachsen in der normalen Serienfertigung vom Band.

Antrieb: Starke Euro-VI-Motoren in 16 Leistungsstufen

Aus 16 Leistungsstufen kann der Arocs-Kunde wählen. In vier Hubraumgrößen von 7,7 über 10,7 und 12,8 bis 15,6 Liter werden maximale Drehmomentwerte von 1000 bis 3000 Newtonmeter erreicht. Mit dem Arocs kommt nun der hubraumstärkste Vertreter aus Daimlers von Grund auf neu entwickelter Heavy-Duty-Triebwerksbaureihe. Mit seinen Daten von 15,6 l Hubraum mit bis zu 460 kW (625 PS) Leistung und maximal 3000 Nm Drehmoment setzt der neue Mercedes-Benz Dieselmotor OM 473 kraftvolle Akzente. Alle Motor-Varianten kombinieren einen temperamentvollen Antritt und hohe Laufruhe mit geringem Verbrauch an Kraftstoff, AdBlue und Motoröl sowie mit vorbildlicher Umweltschonung und langen Wartungsintervallen.

Vollautomatisierte Getriebe in Serie, Handschaltung auf Wunsch

Die Kraftübertragung in allen Varianten des breiten Arocs-Produktprogramms erfolgt in Serie über vollautomatisierte und schnell schaltende Mercedes PowerShift 3-Getriebe mit acht, zwölf oder optional auch mit 16 Gängen. Sie erleichtern die Arbeit des Fahrers erheblich, speziell bei anspruchsvollen Rangiermanövern oder im harten Offroad-Einsatz. Auf Wunsch und gegen Mehrpreis sind herkömmliche Handschaltgetriebe mit neun oder 16 Gängen verfügbar. Je nach Fahrzeugtyp ist der Arocs mit dem Getriebe-Fahrprogramm Offroad oder Power ausgestattet bzw. kann optional mit dem jeweils anderen Fahrprogramm geordert werden. Alle Varianten sorgen für eine nahezu verlustfreie Übertragung der Kraft sowie für hohen Schalt- und Fahrkomfort.

Neue Höhe: Der Arocs bringt Bodenfreiheit

Der Arocs als Bau-Spezialist braucht vor allem Bodenfreiheit – deshalb liegt der Rahmen des neuen Arocs mit bis zu 1120 mm um 115 mm höher als beim vergleichbaren Actros. Bei den Offroad-Kippern und den Betonmischer-Fahrgestellen sind es noch einmal 45 mm mehr. Auch Aufbauhersteller haben leichtes Spiel: Für die effiziente Montage des Aufbaus verfügt der Rahmen über ein Lochbild im 50 mm-Raster, standardisierte Laschen, Konsolen und Befestigungsteile.

Bedienung und Kabine: Komfort wie im Fernverkehr

Das Interieur orientiert sich am Fahrzeugeinsatz. Leicht zu reinigende und robuste Oberflächen in Anthrazit bestimmen die Optik, hochwertig ist die Instrumentierung der Arocs-Fahrzeuge: Multifunktionslenkrad, Kombiinstrument und Schalterphilosophie folgen komplett der Vorlage aus dem Actros für den Fernverkehr. Dank serienmäßigem, grafikfähigem 10,4 cm-TFT-Farbdisplay bietet das Kombiinstrument eine übersichtliche Darstellung wichtiger Informationen über Fahrzeug und Betriebszustand. Dazu gehören auch Zusatzanzeigen wie der Momentan-Kraftstoffverbrauch und aktivierte Differenzialsperren. Für optimale Sitzergonomie sorgt die komplette Auswahl an Bestuhlungen wie im Fernverkehrsfahrzeug. Somit ist jetzt auch bei Baufahrzeugen ein Gesundheitssitz mit Massagefunktion gegen Verspannungen lieferbar.

Alle bekannten Sicherheitsysteme verfügbar

Der Arocs transferiert die Verfügbarkeit aller aus dem neuen Mercedes-Benz Actros bekannten Sicherheits-Assistenzsysteme in den Baufahrzeugsektor. Je nach Zulassungsklasse der einzelnen Arocs-Modellvarianten (N3 oder N3G) serienmäßig oder optional verfügbar sind unter anderem das elektronisch geregelte Bremssystem EBS mit Scheibenbremsen rundum, das Antiblockiersystem ABS und die Antriebs-Schlupfregelung ASR sowie der Stabilitätsregel-Assistent ESP. Auf Wunsch lieferbar ist der Spurhalte-Assistent sowie der einzigartige Active Brake Assist 3 neuester Generation, der auch auf stehende Hindernisse eine Vollbremsung einleiten kann.

Für niedrige Gesamtkosten wurde der Arocs zudem mit langen, belastungsabhängigen Wartungsintervallen und einer reparatur- und wartungsfreundlichen Konstruktion ausgestattet. Die erhöhte Lebensdauer vieler Komponenten und nicht zuletzt die vorbildliche Aufbaufreundlichkeit erhöhen die Wirtschaftlichkeit des Arocs ebenso.